Leitweg-ID prüfen
Prüft Aufbau und Prüfziffer einer Leitweg-ID nach der KoSIT-Formatspezifikation 2.0.2, zeigt Bundesland, Kreis und Feinadressierung und findet typische Tippfehler wie Zahlendreher oder falsche Striche. Einzeln oder als ganze Liste – alles passiert in deinem Browser.
Eine Leitweg-ID prüfen
Beispiele zum Ausprobieren:
Eine Liste prüfen
Was der Prüfer prüft
- Prüfziffer: die letzten zwei Ziffern nach ISO/IEC 7064 MOD 97-10 – dasselbe Verfahren wie bei der IBAN. Buchstaben zählen als A = 10 bis Z = 35.
- Grobadressierung: nur Ziffern, 2, 3, 5, 8, 9 oder 12 Stellen, Kennzahl eines Bundeslandes (01–16) oder des Bundes (99).
- Feinadressierung: optional, höchstens 30 Buchstaben A–Z und Ziffern, keine Umlaute, keine Bindestriche oder Unterstriche.
- Trennzeichen: genau das Bindestrich-Minus (U+002D) vor der Feinadressierung und vor der Prüfziffer; Gedankenstriche aus Word oder Outlook werden erkannt.
- Länge: 5 bis 46 Zeichen einschließlich der Bindestriche.
- Tippfehler: Zahlendreher, fehlende oder überzählige Bindestriche und der Buchstabe O statt der Ziffer 0 – mit Vorschlägen, welche Schreibweise gültig wäre.
Grundlage ist die Leitweg-ID-Formatspezifikation Version 2.0.2 vom 28.07.2021. Was die einzelnen Teile bedeuten, steht unter Aufbau der Leitweg-ID; Beispiele für häufige Fehler unter Typische Fehler.
Was niemand von außen prüfen kann
Eine formal gültige Leitweg-ID kann trotzdem die falsche sein – etwa die ID einer anderen Dienststelle. Ob eine ID vergeben ist und zu deinem Auftrag passt, weiß nur der Rechnungsempfänger. Die Leitweg-ID erhältst du in der Regel mit dem Auftrag; übernimm sie genau so, wie sie dir mitgeteilt wurde.
Wo die Leitweg-ID in der XRechnung steht
In der XRechnung steht die Leitweg-ID im Feld BT-10 Buyer reference (Käuferreferenz): in UBL als cbc:BuyerReference, in CII als ram:BuyerReference. Die Regel BR-DE-15 des XRechnung-Validators verlangt nur, dass das Feld befüllt ist – ob die Leitweg-ID formal stimmt, prüft sie nicht. Genau dafür ist dieser Prüfer da.